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http://radio101.de/chris/ukraine   http://salsatecas.de/x/chris/kiev/     Synonyme: Kiew / Kiev / Kyjiv

KIEV / UKRAINE
Flagge der Ukraine

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Kiew, Ukraine: Informationen über Kiew und die Ukraine, Nightlife in Kiew, etc. - Kiew - click to enlarge - anklicken zum Vergößern, mit ALT+F4 wieder schliessen

Herzlich Willkommen in Kiev, Ukraine !

Diese Seiten mit ein paar Bildchen und Reiseeindrücken habe ich der Stadt am Dnjepr gewidmet. Allerdings sind hier im Gegensatz zu den schönen bunten Reiseführern, die sich mehr auf die Aufzählung der Daten kulturell und kunstgeschichtlich bedeutender Gebäude konzentrieren, hier nicht nur positive Anmerkungen zu lesen - trotzdem: mir hat es SEHR gefallen, ich komme gerne wieder !
Viel Spaß beim Lesen !

Welcome to Kiev, Ukraine !

These pages with my impressions and some pictures I dedicated to the Ukrainian capital, located at the banks of the Dnjepr.

Die farbig umrahmten Bilder kann man anklicken, um sie vergrößert zu betrachten (und dann mit ALT + F4 wieder schließen) -   the color-framed pictures can be enlarged by a click (and closed by ALT + F4).

KIEV (KIEW, Ukrain.: KYJIV) & UKRAINE die Ukraine aus der Luft - click to enlarge - anklicken zum Vergößern, mit ALT+F4 wieder schliessen

Die Ukraine - das Land, wo die Sommer noch richtige Sommer sind (heiß + 3 Monate Sommerferien ;o), und die Winter noch richtige Winter. Auch ansonsten ist sie ein Land der großen Kontraste und Gegensätze: Kirchtürme aus purem Gold und trostlose Gebäude aus der Sovjet-Zeit, sehr viele Menschen haben sehr wenig und sehr wenige haben ziemlich viel.
(Wie sagte doch Sergej, der mich mit seinem Auto fuhr, einmal sehr treffend: "die Ukraine hat alles, nur die Leute haben nichts.")

Wer in die Ukraine kommt, muß darauf gefaßt sein, nicht nur mit großartigen Kunstschätzen und goldenen Kirchtürmen, sondern auch mit viel Elend konfrontiert zu werden, in einem Ausmaß, wie man es etwa aus Lateinamerika kennt.
Fakten: Die normale Durchschnittsrente beträgt 100 Griwna, das sind weniger als 20 EUR, Kindergeld: umgerechnet 1,50 EUR im Monat. Auch wenn eine Fahrt mit der Metro oder Strassenbahn nur 50 Kopeken kostet (ca. 10 Eurocent), so ist das für viele unbezahlbar. Sozialhilfe gibt es nicht. Wer nichts zu essen hat, ist auf eigene Hilfe angewiesen. Menschen, die zu schwach zum Betteln sind oder kein Geld für medizinische Versorgung haben, sterben; das sind vor allem Rentner. Die durchschnittliche Lebenserwartung ist daher in den letzten Jahren erheblich gesunken.
Ansonsten gibt es auch hier durchaus einen außerordentlich wohlhabenden Jet-Set mit großen Besitztümern, teuersten Luxuskarossen, selbst viele Schüler und natürlich viele der gutaussehenden Djewuschkas (Girlies) haben ein Handy etc.

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Wenn man in die Ukraine reist, wird man vielen Überraschungen begegnen. Die verrate ich hier natürlich nur zum kleinen Teil, sonst ist es ja nicht mehr so spannend. Kiew, Ukraine: Informationen über Kiew und die Ukraine, Nightlife in Kiew, etc. - Kiew -

Seit dem Zerfall der Sowjetunion ist die Ukraine selbständig. Südwestlich von Russland, östlich von Ungarn und der Slowakei gelegen (dazwischen liegt noch irgendwo Moldawien) ist die Ukraine das größte Land Europas (unter den Ländern, deren Fläche vollständig in Europa liegt, sonst wäre es Rußland) - auch wenn sie kaum ein Europäer näher kennt.

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Visum: sollte wegen der Bearbeitungszeit 1-2 Monate vor der geplanten Reise beantragt werden. Näheres zum Thema Ukraine-Visum HIER.

Anreise: Mit dem PKW: 2 Tage Fahrzeit, oft sehr lange Staus an den Grenzen. Bequemer: Mit dem Flugzeug: z.B. mit Austrian Airlines oder KLM von Düsseldorf, Berlin oder Köln via Wien zum Flughafen Kiev-Borispol (30 km östl. von Kiev), ca. DM 650.- . Am Flughafen nimmt man am besten den Bus, denn der kostet nur 10 Griwna (= 2 Dollar; Taxi: 30 oder mehr!).

Autos mieten ist sehr teuer (deutsche Preise in einem Land, wo ansonsten fast alles billiger ist), daher kann man besser im ukrainischen Bekanntenkreis fragen, ob jemand Lust hat, einen z.B. für 30 Dollar am Tag spazieren zu fahren. Von dieser Lösung profitieren beide Seiten, der Gast und der Fahrer, zumal man dann noch Jemanden bei sich hat, der ortskundig ist und vielleicht sogar deutsch oder englisch übersetzen kann.

In der Ukraine wird großenteils nicht russisch gesprochen, sondern ukrainisch, welches in Aussprache und Wortwahl etwa zwischen dem Polnischen und Russischen liegt. über 70% der Bevölkerung sind Ukrainer, 21% Russen, der Rest meist aus anderen osteuropäischen Staaten. click to enlarge - anklicken zum Vergößern, mit ALT+F4 wieder schliessen Geschrieben wird in kyrillisch, aber die Buchstaben unterscheiden sich z.T. etwas vom Russischen. Um ein paar Tage hier zu verbringen, muß man die Sprache nicht unbedingt können, wenn es einem reicht, mit dem Finger auf die Ware zu tippen, die man gerade kaufen möchte, aber zumindest das kyrillische Alphabet sollte man schon kennen, sonst kann man noch nicht einmal den Stadtplan lesen oder elementare Dinge wie Restaurant, Hotel, Café, Flughafen, Autobus, Taxi, Postamt etc. entziffern - denn viele dieser Worte sind mit den westlichen fast identisch, eben nur kyrillisch geschrieben ;o).
Die häufigsten Sätze, die man braucht, könnten sein: "skolka stójet ?" - Was kostet das ? oder "nje ponjemáju" - Ich verstehe nicht.

David, (daju77 @ gmx.de, www.daju77.com) ergänzte hierzu noch: "was kostet (das)" Auf Russisch - " Skol'ko stojet (eto)", auf Ukrainisch - "Skil'ki kostuye (ce)" und viele andere Woerter haben auch europaische Wurzel; z.B.: Deutsch - "das Papier" = ukr. "papier" = russ. "bumaga" oder deut. "schmecken" = ukr. smakuwaty = russ. probowat'
Sozialhilfe existiert. Das Gesetz verbuergt das Recht auf Sozialhilfe, aber tatsächlich ist es fast unmoeglich, dieses Geld auch zu kriegen wegen sehr kompliziertem buerokratischen Formalkram.
medizinische Versorgung gibt's auch, absolut kostenlos... aber manchmal, leider sogar oft, behandeln Ärzte keine finanzschwachen Kranken. gewissenlos, irgendwie..

Kiew, Ukraine: Bilder, Reisebericht, Salsatanzen in Kiew etc. - Kiew -

Besonders empfehlenswert fand ich z.B. den Sprachführer von Kauderwelsch.

Ukrainische Sprachbücher sind meist etwas schwerer zu bekommen als ihre russischen Pendants. Zur Not tut es aber wegen der großen Ähnlichkeit auch ein russisches Wörterbuch, zumal in Kiev mehr oder minder beide Sprachen gesprochen werden. Auch wenn es schon vorgekommen sein soll, daß Ukrainer vorgegeben haben, kein russisch zu verstehen. Aber das lag dann wohl eher am Willen als am Können (vor allem auf dem Land in der Westukraine kann das passieren) - vielleicht ein Beispiel für die Abgrenzungsbemühungen gegenüber Russland.

So wurde es ukrainischen Bands vom staatlichen Fernsehen vorgeschrieben, ihre Texte nicht mehr auf russisch, sondern auf ukrainisch zu singen. Das ließen sich viele Künstler nicht gefallen. Und so kam es, daß die Bands dann stattdessen im ukrainischen und russischen Privat-TV auftraten. 10 Griwna - click to enlarge - anklicken zum Vergößern, mit ALT+F4 wieder schliessen

Geld, Währung: Griwna, 2,5 bis 3 Griwna (Inflation) = 1 DM. (vielleicht eingeführt, nachdem die frühere Währung, die einen sehr lustigen Namen hatte, Karbowanzen zu häufig mit Insekten verwechselt worden ist - O.K., das war natürlich ein Scherz ;o). Wegen der Inflation sind auf den Briefmarken an Stelle von Zahlen nur Buchstaben, die den Tarif symbolisieren (-> Bild).

Vergleichsweise billig sind CD´s (ca. 5.- DM für einen russischen Sampler), teuer sind oft West-Importe (z.B. eine Flasche Saft eines Getränkeherstellers aus Mönchengladbach: 8.- DM). Die einheimischen Produkte sind aber meist genausogut und billiger. Kiew, Ukraine: Bilder, Reisebericht, Salsatanzen in Kiew etc. - Kiew -

Übernachtung: wenn irgend möglich am besten privat bei Freunden und Bekannten (z.B. HIER) - in den Hotels wird von Touristen sehr viel Geld für relativ wenig Komfort verlangt. Ein Grund dafür ist die Korruption, die bis in die Politik reicht: ausländischen Hotelketten ist es bislang nicht möglich, sich in Kiev niederzulassen, so daß die lokalen Monopolisten der Hotelbranche es mangels Konkurrenz nicht für nötig erachten, das Niveau ihrer Angebote zu verbessern.
Kiev ist die Partnerstadt von München. Eventuell kann man auf dem Wege gegenseitiger Einladungen Übernachtungsmöglichkeiten gewähren und bekommen.

An dieser Stelle geht mein ganz besonderer Dank an Irina und Vladimir für die Einladung und Unterkunft !

St. Michail - click to enlarge - anklicken zum Vergößern, mit ALT+F4 wieder schliessen St. Andreas - click to enlarge - anklicken zum Vergößern, mit ALT+F4 wieder schliessen

Photos: St. Andrej und St. Michail (rechts).

Kiev, vor allem die Altstadt, ist eine sehr schöne, malerische Stadt. Oben auf einem Hügel leuchten schon von Ferne die goldenen Türme des eines russisch-orthodoxen Klosters. Große Teile des Klosters liegen in Höhlen im Berg. Es ist ein beliebtes Touristenziel. (Weitere Bilder von diesem Kloster hier: ../kirchen.htm).

Auf dem Innenhof sprudelt eine Trinkwasserquelle für die Touristen. Nur komisch, daß das "Quellwasser" stark nach Chlor riecht. Naja, mit ein bißchen Menschenverstand, eine Quelle ganz oben auf einem Hügel wäre auch zumindest relativ ungewöhnlich. Weiter am Berg unten Richtung Dnjepr ist etwas versteckter ein richtiger Brunnen mit Trinkwasser.

Vor dem Kloster mit den goldenen Kirchtürmen waren ein paar Bettlerinnen mit vielen Kindern. Sie taten mir leid, schließlich gab ich einer was. Doch dann kamen noch viel mehr. Zwei verfolgten mich schließlich. Da nahm ich einen Dollarschein, zerriss ihn in zwei Hälften und gab jeder eine - so müssen sie sich einigen, wer was bekommt, und keiner bekommt´s alleine. Doch Sie gaben immer noch nicht auf und liefen rechts und links neben mir etliche hundert Meter, sie ließen einfach nicht locker. War nicht schlimm, aber ziemlich lästig. Doch dann passierte etwas, das hätte ich nicht erwartet - alle Achtung ! Eine schwarze Limousine fuhr langsam neben uns - ich hatte sie erst gar nicht bemerkt. Der Chauffeur hielt schließlich an.
Plötzlich sprangen zwei Bodyguards aus dem Auto und riefen mir etwas zu, was ich nicht verstand, gingen auf die beiden Frauen zu und deuteten ihnen mit ihren Funkgeräten, die Polizei zu holen, wenn sie "Faxen" machen (...soviel war unschwer zu verstehen ;o). Als ich neben ein paar Brocken schlechtem russisch ("ja nje magú gawarít ukraínski. Do You speak English ? ....") auf englisch antwortete, öffnete sich die hintere Türe und ein Gentleman fragte mich, ob er mir helfen könne. Ob sie mein Geld hätten und ich es zurückmöchte usw. Nö, sie können es ruhig behalten, nur in Ruhe sollen sie mich lassen.
Irgendwas nettes hat er den Frauen wohl erzählt, jedenfalls waren sie irre schnell weg...

Rodina Mat - click to enlarge - anklicken zum Vergößern, mit ALT+F4 wieder schliessen
Eine Botin aus vergangener Zeit: Rodina Mat,
102 Meter hoch, 500 Tonnen Gewicht
A Symbol of the past: Kiev´s Rodina Mat,
334 ft. tall, 500 tons of weight

Wer war er ? Der Pate ? Ein Geschäftsmann ? Der Polizeipräsident ? Ein Diplomat ? Ich weiß es nicht. Er wirkte jedenfalls sehr seriös, sprach bestes britisches Englisch, war sehr zuvorkommend und auf meine Frage, ob er Engländer sei, sagte er nein, er sei Ukrainer. Ich bedankte mich und ging weiter. Ich fand´s beeindruckend. Es war zwar keine wirklich brenzlige Situation, trotzdem war es sehr anständig von ihm, Hilfe anzubieten. on Kiev´s main street Chreshtshatic (click to enlarge) - anklicken zum Vergößern, mit ALT+F4 wieder schliessen

In Deutschland wird häufig der Eindruck erweckt, daß die Ukraine sehr gefährlich sei, (bemerkenswerterweise natürlich vor allem von den Leuten, die selber noch nie da waren, sondern das Land nur aus Erzählungen kennen).

Die Ukraine ist zwar vielleicht nicht unbedingt ein Reiseziel für ängstliche Menschen (weil eben vieles etwas anders und ungewohnt ist, eben nichts für "Pauschalurlauber"), aber auch der Bekanntenkreis konnte nur selten über negative Erfahrungen (Raub, Betrug, ..) berichten (das ist natürlich nicht unbedingt verallgemeinerbar).

Ganz im Gegenteil: die meisten Menschen hier sind wirklich sehr nett, bescheiden und hilfsbereit. Ein paar "geschäftstüchtige" Individuen, die gerne Touristen über den Tisch ziehen, gibt es natürlich überall auf der Welt, so sollte man Taxis nicht unbedingt an Touristenbrennpunkten anheuern und unbedingt den Preis - es gibt keine Taxameter - vorher fest vereinbaren. Kiew, Ukraine: Bilder, Reisebericht, Salsatanzen in Kiew Tschernobyl etc. - Kiew - Kiev at night - Chreschtschatik, the main road

Man kann sich übrigens des Eindrucks nicht erwehren, dass die Preise für viele Güter und Dienstleistungen sich umgekehrt proportional zu den Sprachkenntnissen verhalten. Vor allem bei Taxifahrern. Nicht erschrecken, als Taxi werden zum Teil die abenteuerlichsten "Reste von PKWs" verwendet, bei denen man sich wundert, daß sie tatsächlich noch fahren können (...siehe Lateinamerika).

Gefährlich kann die Ukraine (oder mehr der Weg mit dem Auto dorthin, alleine über einsamste Landstrassen - auch die slowakischen Zöllner sind anscheinend teilweise mit Vorsicht zu geniessen) dann schon eher dann werden, wenn man einen gewissen Wohlstand allzu offen zur Schau trägt (teure Fahrzeuge, Schmuck etc.), d.h. wenn man den gesunden Menschenverstand beim Grenzübertritt nicht abschaltet, hat man keine außergewöhnlichen Risiken zu erwarten. In Südeuropa oder Südamerika ist es kaum weniger riskant. Und selbst in Aachen an der niederländischen Grenze wurden schon Fahrer mit vorgehaltener Waffe aufgefordert, das Fahrzeug zu verlassen, d.h. Pech kann man überall haben.

Dnjepr-bridges; click to enlarge - anklicken zum Vergößern, mit ALT+F4 wieder schliessen Der Dnjepr ist ein bischen breiter als der Rhein bei Köln, so etwa Faktor zehn (das sieht man nur nicht so auf den Photos, denn das was wie das jeweils andere Ufer aussieht, sind nämlich nur größere Inseln im Fluß (vor und hinter Kiev ist er noch breiter, ca. 10-20 km, da wird er zum See). Telefon - click to enlarge - anklicken zum Vergößern, mit ALT+F4 wieder schliessen

Telefonieren

Ins Ausland wählen: eine 8 wählen und das neue Freizeichen abwarten. Dann 10-49 für Deutschland, 10-43 für Österreich etc. wählen.
z.B. 8 -Pause- 1049-89-12345 für eine Nummer in München.

Das mit dem Telefonieren ist aber erwartungsgemäß etwas problematisch: die Telefonzellen gehen nur innerhalb Ukraine und nach Rußland (...und sogar nach Moldawien, prima !), nicht nach Westeuropa. Von Wohnungen aus kann man nach Mitteleuropa telefonieren - aber vorsicht, diese Telefonate sind sehr teuer, und zwar auch dann, wenn am anderen Ende der Leitung niemand drangeht. Besser sofort zurückrufen lassen, in Deutschland und Österreich gibt es ja so billige call-by call Spar-Vorwahlen: HIER eine Auswahl davon. Am Chreschtschatik getroffen: Oleg, Maria und Mutter /click to enlarge - anklicken zum Vergößern, mit ALT+F4 wieder schliessen click to enlarge - anklicken zum Vergößern, mit ALT+F4 wieder schliessen

Das Essen

Die alten Restaurants aus der Soviet-Zeit wurden immer mehr ersetzt durch bunte, neue Lokale, darunter auch viele ukrainische und internationale Restaurants, Pizzerien etc.. Man kann man hier schon sehr gut und billig leben, es gibt sogar viele Deutsche hier, die gar nicht mehr zurückwollen.

Auch Mc Do.... gibt es hier schon, die US-Kette hat bereits schon alle strategisch günstigen Plätze besetzt. Einen "Gammburger" wie die Dinger hier heißen, bekommt man für weniger als 1 DM.

Kiew, Ukraine: Bilder, Reisebericht, Salsatanzen in Kiew etc. - Kiew - click to enlarge - anklicken zum Vergößern, mit ALT+F4 wieder schliessen

Einen halben Tag habe ich erst mal einen Supermarkt gesucht - NIX ! Bis ich erfuhr, daß es sowas hier nicht oder nur sehr wenig gibt... und das in einer Millionenstadt ! Naja, es gibt schon einige, wie sich später herausstellte, nur im Gegensatz zu Deutschland, wo sie aufgrund der Reklame sehr auffallen sind sie hier eher für "Insider", man muß ziemlich danach suchen, wenn man nicht weiß wo. Wenn man an einer kleinen unauffälligen Eingangstüre vorbeirennt, kann das schon ein Supermarkt gewesen sein. Auch die österreichische Billa-Kette ist inzwischen hier vertreten. (naja, Billa ist jetzt auch deutsch, da schon vor einiger Zeit von der deutschen Rewe aufgekauft worden). Billig sind sie aber weniger, denn die Preise dieses in West-Manier mittels Leuchtreklame gut sichtbaren Marktes in einem Wohngebiet am Stadtrand von Kiev liegen eher über dem sonstigen Niveau. Viele Leute kaufen vor allem das, was die Bauern entlang der Straßen und Wege anbieten plus das was es im guten alten "Magasin" (= staatlicher Tante-Emma-Laden) noch so gibt (...aber in denen ist die Auswahl eher bescheiden).

 

Die Vorstädte

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In Kiev (2,6 Mio. Einwohner) wohnt man nicht im Zentrum. Die Wenigsten jedenfalls. Um das historische Zentrum herum sind riesige Wohnstädte angesiedelt, deren Hochhausbauten großenteils natürlich noch aus der Zeit der Sowjetunion stammen. Kiew, Ukraine: Bilder, Reisebericht, Salsatanzen in Kiew Tschernobyl etc. - Kiew -

Bild rechts: Blick vom "Prospekt Pavla Tytschini" auf der Ostseite des Dnjepr. In der Ferne, auf der anderen Seite des Dnjepr liegt das Stadtzentrum.

Auch wenn die Vorstädte aus vielen sowjetischen Plattenbauten bestehen und auf den ersten Blick sicherlich eine gewisse Tristesse vermitteln (obwohl: in den Vorstädten von Berlin, Lüttich oder Paris dürfte es zum Teil kaum besser aussehen), so kann man sich hier aber dennoch sehr wohlfühlen, denn überall zwischen den Häusern sind verwilderte Wiesen und Büsche, Teiche, verfallende Häuser und Wohnwagen etc, ein wahres Eldorado zum spielen für die Kinder, click to enlarge - anklicken zum Vergößern, mit ALT+F4 wieder schliessen sie können sich hier richtig austoben und stören niemanden, zumal die Grünflächen mit viel Buschwerk und Bäumen sehr großzügig bemessen sind, da kann man sich schon verstecken oder verlaufen oder einfach nur auf ein ruhiges Plätzchen zurückziehen. Anders als in vielen westeuropäischen Großstädten, wo jeder Quadratmeter verplant und seinem Zweck gewidmet ist, "Betreten Verboten" und tausend Regeln jeden und alles einschränken und viele solcher Grünflächen meist nur recht phantasielos aus kurzgeschnittenem Rasen mit ein paar Bäumen bestehen. Auf den kahlgeschorenen Flächen scheinen dann auch irgendwie eher kahlgeschorene Köpfe aufzuwachsen, könnte man resümieren....

The Suburbs:
The tower blocks, built in the soviet era, look quite grey and seedy - but the suburbs of many west European towns don´t look really better. And between the house there still is a bit of nature and wilderness so that children have a kind of adventure playground.

Kiew, Ukraine: Bilder, Reisebericht, Salsatanzen in Kiew Tschernobyl etc. - Kiew - ein bischen Venedig ?  ein Gehweg, einen Tag nachdem es am Vortag kräftig geregnet hat

Bild rechts: ein bischen Venedig ? Nein: ein Gehweg, einen Tag nachdem es am Vortag kräftig geregnet hat.
Photo: a bit of Venice ? Just the pavement the day after heavy rain.

Das Leitungswasser ist so gut gechlort, dass man für Kontaktlinsen eigentlich keine Desinfektionslösung mehr mitzunehmen braucht, ein paar Tropfen davon dürften schon alles abtöten... Doch auf gutes, leckeres Trinkwasser braucht man nicht zu verzichten: Überall in den Wohngebieten verteilt gibt es Brunnen, aus denen Tag und Nacht frisches, keimfreies Quellwasser fließt und die Leute große Plastikflaschen damit auffüllen (-> siehe Bild (1) / Bild (2)). Kiew, Ukraine: Bilder, Reisebericht, Salsatanzen in Kiew Tschernobyl etc. - Kiew -

Nightlife

In der Ukraine versteht man zu feiern. Das Nachtleben von Kiev lohnt sich und mutet mitunter schon fast exotisch an. Impressionen aus einer Salsa-Discothek könnt ihr hier sehen: http://salsatecas.de/kiev.htm.


 Hier gehts weiter:    

 
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Eva Meineke verbrachte insgesamt 5 Wochen in der Ukraine. Sie besuchte das legendäre Ferienlager ARTEK am Fuße des Krimgebirges und legte 315 Kilometer auf dem Fluss Desna in der Nähe von Tschernobyl zurück. Beide Reisen wurden vermittelt von der Workcamp Organisation Pro International (www.pro-international.de) und der ukrainischen Organisation Alternative V. ->: hier gehts weiter..

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